Die nationale Schülerkonferenz (CNEL) zeigt sich zutiefst besorgt über einige Informationen die sie von einer Gruppe von Schülern zugetragen bekommen hat.

Diese besagen daβ die Examenszeit der Abschlussklassen (d.h. 1ère und 13ième) in diesem Jahr vor tiefgreifenden Änderungen steht. Im Falle daβ diese sich bewahrheiten, stellt sich die CNEL geschlossen dagegen!

Laut unseren Informationen soll in diesem Jahr der letzte Schultag für die Abschlussklassen der 24. Mai sein; bereits 2 Tage später beginnen die Abschlussexamen!

Dieses Dilemma entsteht durch das Abkommen zwischen Lehrergewerkschaften und Ministerium vom 31. Juli 2015, in dem eine Verlängerung des Unterrichts für die Terminalklasse von 1-2 Wochen beschlossen wurde. Somit bleibt den Schülern sehr wenig Zeit sich entsprechend auf die Examen vorzubereiten.

Außerdem anders als die Jahre zuvor sollen die mündlichen Examen dieses Jahr, nicht nur nach den schriftlichen Examen stattfinden, sondern verschiedene bereits während der Prüfungszeit im Semester! Dadurch bleibt den Schülern noch weniger Zeit sich adäquat auf alle Prüfungen vorzubereiten!

Auch wird die Periode, in der die schriftlichen Examen abgehalten werden, deutlich verkürzt!

Im letzten Jahr betrug die Examenszeit 2 Wochen, mit jeweils einem Ruhetag pro Woche. In diesem Jahr beginnt die Examenszeit am 26. Mai und dauert bis zum 2. Juni, wobei das letzte Examen nach den Pfingstferien am 12. Juni ansteht. Das bedeutet dass die Examenszeit von 8 auf 6 Tage verkürzt wird und fast alle Examen in nur einer einzigen Woche geschrieben werden.

All diese Maßnahmen sorgen für einen viel höheren Leistungsdruck zu dem ohnehin schon großen Examensstress!

Aus diesem Grund, falls unsere Informationen stimmen sollten, drückt sich die CNEL deutlich gegen diese Änderungen im Sinne von fairem Examen aus und fordert den Minister auf, sich diese Zusammenstellung der diesjährigen Examenszeit noch einmal ernsthaft zu überlegen. Das Abschlussjahr ist ohnehin ein sehr stressiges Jahr für die Absolventen und solche Maßnahmen sorgen nur für unnötige Unruhen! Die CNEL stellt sich ihrer Verantwortung in diesem Bereich und erklärt sich bereit gemeinsam an einer konstruktiven Lösung zu arbeiten.